CVJM Weissach bringt kreative Ideen direkt ins Wohnzimmer

„Die Jungschar-Sachen sind sehr cool“

Weissach. Seit Beginn des Teillockdowns im November können im CVJM Weissach keine Gruppenstunden mehr stattfinden. Normalerweise treffen sich rund 100 Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 14 Jahren wöchentlich in sieben verschiedenen Jungschargruppen. Gemeinsam hören sie Geschichten aus der Bibel, erleben bunte Spieleaktionen und machen miteinander Sport. Doch Lockdown bedeutet nicht, dass das zurzeit alles ausfällt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mädchen- und Bubenjungscharen sind kreativ. Mittels Videos, Jungscharbriefen und Programm zum Herunterladen, kommt die Jungschar zu den Kindern nach Hause. Jede Woche erscheint auf der Website des CVJM Weissach das neue Programm. Teilweise finden Gruppenstunden sogar als online Treffen statt. Das freut die Kinder. „Ich finde die Jungscharsachen sehr sehr cool! Und dass es jetzt überhaupt was gibt“, erzählt die siebenjährige Felice Berger, die am Programm der kleinen Mädchenjungschar teilnimmt.

Ein Highlight war der Adventskalender in der Weihnachtszeit. Jeden Tag konnten die Kinder ein neues Türchen öffnen. Dahinter verstecken sich Geschichten, Bastelideen oder Rätsel. Das kam bei den Familien gut an. „Meine Tochter und mein kleiner Sohn haben im Dezember den Adventskalender jeden Tag gemacht und sich sehr über die vielen Geschichten und Ideen gefreut“, berichtet Annabel Berger und dankt den Mitarbeitenden für ihren Einsatz.

„Gott ist immer bei uns“

Den Mitarbeitenden ist es gerade in dieser Zeit ein Anliegen den Kindern Gottes Liebe, Treue und Hoffnung nahe zu bringen. Und das kommt bei den Teilnehmenden an. So sagt beispielsweise die 13-jährige Sarah Aufrecht: „Ich bin dankbar, dass uns auch in dieser schwierigen Situation durch die Andachten klar gemacht wird, dass Gott immer bei uns ist.“

Trotz Jungschar online vermissen alle die Gemeinschaft in der Gruppe. „Jungschar online macht mir Spaß, weil ich was anderes machen kann und die Mitarbeiter sehen kann. Aber lieber gehe ich in die Sporthalle zum Jungscharsport.“, erzählt ein Teilnehmer des Bubenjungscharsports. Ebenso empfinden es die Mitarbeitenden. David Maisenbacher (19 Jahre), Mitarbeiter im Bubenjungscharsport, vermisst das Lachen der Kinder und Mädchenjungscharmitarbeiterin Juliane Nonnenmann (16 Jahre) bedauert den fehlenden persönlichen Kontakt. Schon jetzt freuen sich alle auf ein Wiedersehen in den Gruppen. Bis dahin bleiben Mitarbeitende und Kinder über Jungschar online in Kontakt.