Partner & Freunde

Ev. Kirche Weissach

Kath. Kirche Weissach

CVJM Landesverband

CVJM Deutschland

EJW Württemberg

Missionare des CVJM Weissach

Familie Blair – OM

Ihr lieben Weissacher CVJMler,


Herzliche Grüsse aus Newcastle in Australien! Wir freuen uns sehr, dass wir mit euch in Verbindung stehen dürfen und danken euch herzlich für euer Interesse und eure Unterstützung!
Die Pandemie hat das ganze Jahr “durcheinandergewirbelt”. Für uns, so traurig es auch war, waren es “nur Planänderungen” – und so konnten wir die geplante Reise im Juli nach Weissach nicht antreten. Aber viele hat es so viel schlimmer getroffen…
Kürzlich wurden wir von unserem Direktor von OM International, Lawrence Tong, daran erinnert, „dass die Welt in einem “Lockdown” ist, Gott jedoch nicht! Das Reich Gottes schreitet voran – inmitten von Leiden, Verlust und Unsicherheit. Menschen überall suchen und wenden sich an Gott. Inmitten von Schmerzen wird Gottes Reich gebaut.”

Natürlich hat die Pandemie auch die Planung unseres OM Schiffes verändert, die Logos Hope konnte 2020 nicht nach Europe fahren. Matt konnte das geplante Trockendock in Spanien im letzten April nicht durchführen. Wir sind Gott aber sehr dankbar, dass die Logos Hope in diesen letzten Monaten keine Covid-19 Fälle an Bord hatte. Bitte betet weiter mit uns für Gottes anhaltenden Schutz für die Schiffsgemeinschaft und für Seine Führung in Bezug auf zukünftige Häfen.
Für lange Zeit (4 Monate) war die Logos Hope in Jamaika, dann kam die Genehmigung nach Curacao zu fahren – hier konnten einige Servicetechniker an Bord kommen, um verschiedene Wartungs- und Vermessungsarbeiten durchzuführen, die für unsere jährliche Neuzertifizierung erforderlich waren.

Wir sind dankbar, dass OM-Schiffe bis zum 24. September ein vorläufiges Sicherheitszertifikat für Passagierschiffe ausgestellt wurde.
Zum Zeitpunkt des Schreibens fährt die Logos Hope nun von Curacao auf die Bahamas. OM Schiffe wurden angefragt auf den Abaco-Inseln, den Bahamas, mitzuarbeiten, die im vergangenen September vom Hurrikan Dorian zerstört wurden und mindestens 70.000 Menschen obdachlos machten. Die Logos Hope würde mit dem JMEM Schiff Pacific Hope arbeiten.
Bitte betet mit, dass die Behörden das Schiff tatsächlich einlaufen lassen und auch die Arbeiten am Hafen vollendet sind – der wurde ausgebaggert, da die Logos Hope grösser ist als es die “Hafentiefe” zulässt.

Großer Dank an euch, dass ihr weiter für das Schiff und seinen Dienst betet. Und bitte betet auch dafür, dass Gott ganz klar führt und leitet, welche Länder das Schiff danach anlaufen soll und kann.

Wir sind dankbar, dass es uns als Familie soweit gut geht. Wie einige von euch, erleben wir in diesen unsicheren Zeiten auch ein gewisses Maß an Normalität. Wir sind total dankbar, dass unsere Kinder wieder Präsenzunterricht in der Schule haben – auch wenn viele Schulaktivitäten noch nicht “normal” sind. Wir dürfen mit Maske (ohne Singen) in die Kirche, und wir feiern momentan zwei Gottesdienste.

In Australien fängt jetzt der Frühling an. Die Kinder sind noch mitten im Schuljahr, das Anfang Dezember zu Ende geht und dann beginnen die langen Sommerferien.
Leider hat Australien sich für eine harte Grenzschließung entschieden, das heißt, dass wir weder in einen anderen australischen Bundesstaat noch ins Ausland reisen dürfen. Das heißt auch, dass Matt momentan nicht auf die Logos Hope reisen darf.

Vielen Dank, dass ihr mit uns in Partnerschaft in der OM Schiffsarbeit steht.
Liebe Grüße und Gottes Segen
Matt & Heidrun, Rebecca, Amy und James

Familie Bachmann – Liebenzeller Mission / AMANO Schule Sambia

Liebe CVJM’er, Freunde und Unterstützer

Wir grüßen euch ganz herzlich aus Sambia von der Amanoschule. Hoffentlich hattet ihr trotz Corona einen guten Start in das neue Jahr mit euren Lieben. Wir freuen uns sehr euch heute ein wenig von uns berichten zu dürfen und danken euch jetzt schon für eure Gebete, eure finanzielle Unterstützung und euer in Kontakt bleiben mit uns. Das ist uns sehr wichtig und wertvoll.

Amanoschule

Momentan stecken wir in den Startlöchern für das neue Schuljahr, das bei uns ja von Januar bis Dezember geht. Wegen Corona geht auch unser Schuljahr eine Woche später los als geplant. Aber mit sämtlichen Regelungen, die auch ihr von Deutschland kennt: Hände waschen vor jedem neuen Klassenzimmer, Masken tragen und Abstandsregelungen dürfen wir trotzdem durchstarten und den neuen Schulterm öffnen. Auch das Internat ist geöffnet für alle Schüler, die den kompletten Schulterm bei uns leben.

Wir sind nun schon seit 3,5 Jahren hier. Seit letztem Schuljahr ist Matthias verantwortlich für die Oberstufe (Klasse 8-12) und ist in regem Kontakt mit Eltern, Lehrern und Schülern. Diese Aufgabe ist herausfordernd aber auch immer wieder gesegnet. Wir sind wirklich dankbar, dass Matthias erlebt hat, wie Gott ihn durch das letzte Jahr durchgetragen hat, auch wenn die Rektorenaufgabe völlig neu für ihn war. Er unterrichtet auch noch zwei Fächer und ist Klassenlehrer. Durch die kleinen Klassen haben wir das Privileg auch nahe an den Schülern dran zu sein und mit zu bekommen wenn sie durch schwierige und schöne Zeiten gehen. Das Unterrichten macht ihm Spaß und es ist schön zu merken, wie wir nun nach einiger Zeit hier in einer Position sind, Amano mit zu prägen.

Katja darf sich durch ihre Rolle als Jugendpastor ganz aus der Schule heraus halten. Sie trifft sich mit den Schülern vor allem in Pausen, am Nachmittag oder am Abend zu Jugendgruppen, zu 1&1 Treffen oder zur Seelsorge. Dadurch kann sie richtig eng Schüler im Glauben prägen und persönlich begleiten. Themen wie Missbrauch, der Tod eines Elternteils, Armut und tiefe Glaubensfragen sind da immer wieder Thema. Seit letztem August ist sie auch für eine 10 köpfige Voluntärs-Gruppe zuständig die aus England, Sambia, Deutschland und Österreich kommen um sich mehrere Monate in Amano einzubringen um das Internat, die Schule oder auch einzelne Familen zu unterstützen.

Corona in Sambia

Obwohl Corona 2020 die Welt auf den Kopf gestellt hat und auch wir uns auf einige Veränderungen erlebt haben sind wir dankbar. Zwar hat uns Corona einige Veränderungen beschwert, wie z.B. einen kompletten Term online Unterricht, aber das sambische Leben läuft größtenteils völlig unverändert ab.

In den Supermärkten, Kirchen und auch in der Amanoschule werden Masken getragen aber meistens in den Dörfern und Städten sieht man kaum noch Sambier, die mit Masken unterwegs sind. Grund dafür ist, dass wirklich wenige Menschen an Corona erkranken. Auch wenn das schlechte Gesundheitssystem und wenige Testzentren bestimmt nicht genug testen.

Aber es ist Fakt, dass Corona dankbarerweise nicht so um sich schlägt wie bei euch in Deutschland. Manche sagen es liegt daran, dass es hier viel wärmer ist. Andere meinen, dass die Bevölkerung hier so viel jünger ist oder es so viele Krankheiten gibt, dass es eine unter vielen ist (Malaria, HIV, Cholera…) oder das hier das Leben größtenteils draußen stattfindet und darum Menschen auf Keime nicht so krass reagieren. Wir wissen es nicht, aber wir sind wirklich dankbar, dass im Land Corona bis jetzt noch nicht zu einem großen Problem wurde.

Aber gerade heute erreichte uns die Nachricht, dass in Südafrika ein neuer Lockdown ist. Das heißt für uns wahrscheinlich Benzinmangel, und leerere Regale im Supermarkt, da viele Lebensmittel direkt aus Südafrika ins Land kommen.

Wie geht’s bei uns weiter….?

Wer genau gelesen hat, hat schon mitbekommen dass wir anstatt 3 Jahre in Amano, nun schon das 4. Jahr in Sambia sind. Vor kurzem stand bei uns die Entscheidung an, wie es danach weitergehen wird. Auf jeden Fall kommen wir im August – Dezember 2021 nach Deutschland für einen Heimataufenthalt, in dem wir übrigens dann auch in verschiedene Gemeinden gehen und berichten werden. Dann werden wir nochmals nach Sambia ausreisen, für wie lange genau ist noch nicht klar und hängt von mehreren Faktoren ab.

Wir sind jedenfalls dankbar, wenn ihr uns auch weiterhin mit eurem Gebet unterstützen werdet. Wir brauchen es wirklich. Denn wenn wir eines gelernt haben ist, dass so ein Leben in der Mission auch bedeutet, dass immer wieder Menschen gehen. Das durften wir als Kollegen erleben, aber vor allem für die Schüler, die eine Beziehung aufgebaut haben ist es schmerzhaft, wenn Bezugspersonen weg brechen. Wir leben in unsicheren Zeiten und trotzdem kennen wir denjenigen, der uns die größte Sicherheit überhaupt gibt – Jesus Christus!

Jesaja 12:2 Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil.

Wer gerne mehr über uns wissen möchte kann gerne bei unserem Blog vorbei schauen: www.bachmanns-in-sambia.de oder sich zu unserem Rundbrief anmelden: https://www.liebenzell.org/mission/missionare/matthias-und-katja-bachmann/

Herzlichen Dank euch und seid reich gesegnet.

Eure Katja und Matthias